Wie Du die Absprungrate auf Deiner Webseite verringern kannst

Im Marketing ist man immer auf der Suche nach neuen Wegen, um den Traffic auf seiner Webseite zu steigern, mehr Verkäufe zu generieren und den Umsatz zu erhöhen. Man führt Werbekampagnen durch, erstellt multimediale Inhalte, arbeitet mit Agenturen und Influencern zusammen.

Was wäre, wenn Du durch die Verbesserung einer einzigen Kennzahl die Leistung Deiner Webseite oder Deines Web-Shops massiv steigern und sogar die Platzierung in den Suchmaschinen verbessern könntest?

Du ahnst bereits, um welche Kennzahl es sich dabei handeln könnte. Es ist die Absprungrate. Und genau dazu erklären wir Dir heute mehr.

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Wie Du die Absprungrate auf Deiner Webseite verringern kannst

Was ist eine Bounce Rate?

Die Absprung- oder Bounce Rate gibt den Prozentsatz der Besucher an, die auf Deiner Website landen, diese dann jedoch, ohne eine weitere Seite zu besuchen, wieder verlassen. Anders ausgedrückt ist es der Anteil an Webseiten Besucher mit nur einem einzelnen Seitenaufruf. Avinash Kaushik beschrieb die Absprungrate in seinem Buch auf den Seiten 168–170 so, dass auch Kurzbesuche von 5 bis 10 Sekunden darunter zu zählen sind.

Doch wie kommt es zu einer hohen Bounce Rate und was hat sie zu bedeuten? Die Absprungrate gibt einem ein klares Bild darüber, dass auf Deiner Webseite eine Reihe verschiedener Probleme existieren, oder allgemein das Kundenerlebnis nicht genügend ausgearbeitet ist. Dies zieht eine Reihe negativer Auswirkungen mit sich. Unter anderem wird das Suchmaschinenranking stark dadurch beeinflusst. Google zieht die Schlussfolgerung, dass durch eine hohe Absprungrate die Suchanfrage des Nutzers nicht beantwortet werden konnte. Dadurch listet Google Deine Webseite immer weiter hinten auf. Dies gilt es, um jeden Preis zu verhindern.

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Was ist eine Bounce Rate?

Weshalb ist es notwendig, die Bounce Rate möglichst tief zu halten?

Nun weisst Du, was die Absprungrate ist. Kommen wir also zur Bedeutung der Absprungrate.

Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass Nutzer, die auf Deiner Website landen, an dem von Dir gebotenen Produkt oder an Deiner Dienstleistung interessiert sind. Wenn die Nutzer Deine Seite sofort wieder verlassen, bedeutet dies, dass Du es nicht geschafft hast, die Kunden zu überzeugen, beziehungsweise an Deine Marke zu binden. Jeder Bounce ist ein Verlust. Die Nutzer könnten zwischenzeitlich zu einem anderen Anbieter wechseln und vom dortigen Angebot Gebrauch machen. Dies kann und soll verhindert werden.

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Weshalb ist es notwendig, die Bounce Rate möglichst tief zu halten?

Was ist eine gute Bounce Rate?

Nummern zu nennen ist immer schwer, da eine unglaubliche Anzahl Faktoren mitschwingen. Zum Beispiel ist eine Absprungrate von jungen Webseiten mit Vorsicht zu geniessen. Ebenso kommt es sehr auf das Themengebiet an, in welchem Du Dich bewegst. Ein paar Leitplanken können laut customedialabs.com, jedoch gesetzt werden. Dies sind Richtzahlen und können sich stark von der Realität unterscheiden. Das Streben nach Zahlen, wie diesen, können wir jedoch stark empfehlen:

  • Einzelhandel- und eCommerce-Websites: 20% – 45%
  • B2B-Websites: 25% – 55%
  • Websites zur Lead-Generierung: 30% – 55%
  • Nicht-eCommerce-Websites: 35% – 60%
  • Landing pages: 60% – 90%
  • Blogs, Nachrichtenseiten: 65% – 90%

Blogs haben in der Regel sehr hohe Absprungraten von bis zu 90 Prozent. E-Commerce-Websites sind dabei dankbarer und können sich um eine Rate von nur 20 % einpendeln. Dies hängt auch stark davon ab, woher Dein Traffic kommt.

Nutzer, die über eine organische Suche auf Deine Webseite gelangen, bleiben in der Regel kürzer darauf, als Personen, welche Dich über einen Newsletter oder einen QR-Code besuchen.

Falls Du herausfinden möchtest, was eine gute Absprungrate in Deinem Themengebiet ist, kannst Du mit Tools wie Google Analytics vieles rausfinden. Nutze solche Tools auch, um Dir ein Bild über Deine Kennzahlen zu machen.

Wie kannst Du Deine Absprungrate reduzieren?

Wie bei jedem Thema gibt es dafür unzählige Antworten. Klassische Methoden wie die Geschwindigkeit Deiner Webseite, die Verwendung von Videos, das Anbieten einer Suchfunktion und ein schönes Design sind Punkte, welche man stets vor Augen halten muss. Dies sind Faktoren, welche man bestenfalls schon vor dem Aufsetzen der Webseite eingeplant hat.

Steht schon eine Webseite und oben angesprochene Punkte sind perfekt umgesetzt, ruft Deine Seite nach einem call-to-action (CTA), der sich gewaschen hat. Ein richtig guter Call-to-Action kann Deine Bouncerate um ein vielfaches minimieren. Zusätzlich zum richtigen CTA musst Du auch den richtigen Zeitpunkt dafür finden. Dies kann sich von Branche zu Branche und von Marke zu Marke unterscheiden.

Was können wir also tun? Eine Analyse Deiner Customer-Journey ist unumgänglich. Du musst wissen, wo und wann sich Deine Kunden auf der Webseite bewegen. Dadurch kannst Du den richtigen Zeitpunkt rausfinden, um Deine gamifizierte Kundenbindung vollumfänglich auszuspielen.

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Wie kannst Du Deine Absprungrate reduzieren?

Beispiele wie Du spielerisch Deine Bounce Rate beeinflussen kannst

Um ein Beispiel zu nennen, kannst Du mithilfe einfacher Tools und Plugins Deinen interaktiven CTA auch dann ausspielen, wenn ein Kunde seinen Zeiger Richtung «Fenster schliessen» bewegt. Sofern Dein Pop-up einen wichtigen Mehrwert für den Kunden bietet, wird dieser an dem Spiel teilnehmen. Präsentiere Dein Spiel attraktiv, einfach und zeige auf, was gewonnen werden kann. Gewinnt der Kunde dadurch etwas, wie z. B. einen Gutschein, hat er einen zusätzlichen Anreiz auf der Page zu bleiben und direkt einen Kauf zu tätigen.

In Branchen, in welchen Produkte, oder Preisvergleiche gängig sind, eignen sich gamifizierte Inhalte und CTAs ebenfalls. Wenn Du als Anbieter Deine Kundschaft attraktiver an Dich binden kannst, stichst Du damit Deine Konkurrenz aus. Du willst der erste Anbieter sein, welcher die wertvollen Kundendaten für Dich gewinnen kann. Auch hier steht die Kreativität, das Timing und der Reward für Deine Nutzer im Zentrum.

Auch Personalisierung spielt bei der Absprungrate eine wichtige Rolle. Je individueller der Content auf das Interesse des Nutzers abgestimmt ist, desto tiefer die Absprungrate. Dafür sind z.B. digitale Berater oder Persönlichkeitstests gut geeignet um die Nutzer langsam an das richtige Produkt oder Thema heranzuführen und individuelle CTA’s herauszugeben. Ein Beispiel dazu ist das untenstehende Bild des Biedermeier Persönlichkeitstests. Kunden, die sich im Online Shop aufhielten hatten die Chance verschiedene Fragen zu beantworten und direkt einen Kaufvorschlag zu bekommen. Die senkte nicht nur die Absprungrate, sondern steigerte auch die Verkaufszahlen.

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Beispiele wie Du spielerisch Deine Bounce Rate beeinflussen kannst

Fazit

Du siehst, eine Analyse, die richtige Nutzung der heute zur Verfügung stehenden technischen Mittel und ein mutiges Abfangen Deiner Kunden, kann die Absprungrate von Deiner Site massiv reduzieren. Zudem boosterst Du damit nebenbei Dein SEO-Ranking.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Hilfe bei der Umsetzung Deiner spiel hilft Dir das Team von Brame sehr gerne weiter. Zögere nicht uns zu kontaktieren.

Übersicht

Durch die Verbesserung einer einzigen Kennzahl - der Absprungrate - können Sie die Leistung Ihrer Website oder Ihres Webshops steigern und ihr Ranking in den Suchmaschinen verbessern. Erfahren Sie wie!

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